Gottesdienst am Aschermittwoch

Der Aschermittwoch wird im Christentum sehr unterschiedlich gefeiert. In der evangelischen Kirche bekommt der Aschermittwoch in den letzten Jahren wieder eine größere Bedeutung.

Römisch-katholisch

In der heiligen Messe am Aschermittwoch findet auch die Segnung durch das Aschekreuz statt. Zuerst hält der Priester die Lesung über die Segnung. Danach wird die Asche, die aus den Palmzweigen des Vorjahres gewonnen wird, mit Weihwasser gesegnet. Der Priester zeichnet dann allen, die vor ihn treten, das Aschekreuz auf. Dabei werden folgende Worte gesprochen - Bedenke Mensch, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehrst (Gen 3, 19). Während die Asche mittels Asche vergeben wird, wird in der katholischen Kirche gesungen.

Natürlich kann die Segnung mit dem Aschekreuz auch außerhalb der heiligen Messe empfangen werden. Die Farbe des Tages stellt in der römisch-katholischen Kirche Violett dar.





Evangelisch

Vor allem in der evangelischen Kirche hat sich die Feier des Gottesdienstes am Aschermittwoch erhalten und gewinnt in den letzten Jahren auch immer mehr an Bedeutung. Auch in der evangelischen Kirche wird das Kreuz aus Asche auf die Stirn verteilt. Im Gottesdienstbuch wird vorgeschlagen, dass der Aschermittwoch durch eine Bußfeier begonnen wird, die in der Gemeinde gehalten wird. Bei den liturgischen Texten, die an diesem Tag gesprochen werden, wird vor allem das Thema der Buße thematisiert. Auch das Fasten und das Leben als Christ finden bei diesen Texten einen festen Bestandteil. Auch in der evangelischen Kirche stellt die Farbe Violett einen festen Bestandteil des Aschermittwochs dar.
Nach der Epistellesung fällt das Halleluja weg. Ab dem Aschermittwoch wird das "Ehre sei Gott in der Höhe", außer am Karsamstag und am Gründonnerstag nicht mehr gesungen.